Paata solo Paata Trio Paatas Jazztett

Als "Meister der Improvisation", als "Genie des Augenblicks", "mit der stilistschen Flexibilität eines Chamäleons" braucht Paata Demurishvili kein festes Programm für seine Auftritte. Sein "Repertoire" ist nahezu unerschöpflich, denn er beherrscht nicht nur die Jazz Improvisation, sondern vor allem die klassische Improvisation, wie sie für die alten Meister noch selbstverständlich war. Diese Kunst, verbunden mit Virtuosität, ist heute eine doch seltene Gabe.
Ganz aus dem Augenblick, aus der Stimmung des Abends heraus, entstehen Konzerte, die "ein-malig" und so nicht wiederholbar sind.
Paata ist dabei stets
unterwegs zwischen Jazz und Klassik. Auf unverwechselbare Weise verbindet er beides und "legt den großen Bogen eigener Gestaltung" darüber. Aber er ist in allen Stilrichtungen zu Hause: Virtuoser Stilmix bis hin zu Lounge Music vom Feinsten.

Es seien nur einige Namen der klassischen Komponisten genannt, zu deren Motiven Paata improvisiert.
J. S. Bach, W. A. Mozart, F. Chopin, P. I. Tchaikovsky, S. Rachmaninov .........

Was seine Bachimprovisationen betrifft, erweist sich Paata "als tatsächlicher Neuschöpfer"-und "scheint mit seiner geradezu triebhaften Musikalität, seinem energievollen Anschlag und atemberaubend virtuosen Vorwärtsdrang dem barocken Altmeister erstaunlich viel näher zu sein als mancher - in Anführungszeichen - "seriöse" Bachinterpret."

Improvisationen zu Motiven aus Klavierkonzerten:
Wenn Paata zum Klavierkonzert Nr. 2, c-moll von Sergej Rachmaninov improvisiert, erklingt auf dem Flügel auch der Orchesterpart mit!

Seine Spielweisen variiert Paata so wie die Musikstile, in denen er improvisiert: "Gefühlvoll und romantisch durchleuchtet" aber auch "mit der Energie eines berstendes Vulkans"...

Der Komponist

Zahlreiche Kompositionen zum Thema "Jazz meets Classic" für SoloPiano und als originelle Arrangements für sein eigenes Jazz Trio, wie auch klassische Impromptus sind auf Paatas CDs veröffentlicht.

Der Arrangeur

Bevor Paata 1991 nach Deutschland kam, war er in Tiflis (Georgien) sehr erfolgreich als Arrangeur für Film- und Bühnenmusik am renommierten Staatlichen Theater sowie für andere Auftraggeber tätig. In einem größeren Theaterprojekt arbeitete er damals auch mit dem bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten Georgiens, mit Gyia Kancheli zusammen.

"In Obscuro" ist eine Filmmusik, die Paata für einen Dokumentarfilm über zerfallende Städte und Dörfer der ehemaligen DDR improvisierte. Der Titel ergab sich daraus, dass Paata beim Improvisieren im völlig abgedunkelten Aufnahmestudio sitzen wollte. Es zeigte sich später, dass diese Musik noch ganz andere Qualitäten als nur die der musikalischen Untermalung hatte.